Jeweils Dienstag, 18.9., 26.9. (Mi), 2.10., 16.10., 23.10., 13.11., 20.11., 28.11. (Mittwoch),
4.12., 11.12., 18.12.
von 12.10 – 13.45 Uhr, mit Lunch,
im Treffpunkt Steinbock (Steinbockstrasse 1)

Jeweils Dienstag, 18.9., 26.9. (Mi), 2.10., 16.10., 23.10., 13.11., 20.11., 28.11. (Mittwoch),
4.12., 11.12., 18.12.
von 12.10 – 13.45 Uhr, mit Lunch,
im Treffpunkt Steinbock (Steinbockstrasse 1)

Jeweils Dienstag, 18.9., 26.9. (Mi), 2.10., 16.10., 23.10., 13.11., 20.11., 28.11. (Mittwoch),
4.12., 11.12., 18.12.
von 12.10 – 13.45 Uhr, mit Lunch,
im Treffpunkt Steinbock (Steinbockstrasse 1)

Jeweils Dienstag, 18.9., 26.9. (Mi), 2.10., 16.10., 23.10., 13.11., 20.11., 28.11. (Mittwoch),
4.12., 11.12., 18.12.
von 12.10 – 13.45 Uhr, mit Lunch,
im Treffpunkt Steinbock (Steinbockstrasse 1)

Jeweils Dienstag, 18.9., 26.9. (Mi), 2.10., 16.10., 23.10., 13.11., 20.11., 28.11. (Mittwoch),
4.12., 11.12., 18.12.
von 12.10 – 13.45 Uhr, mit Lunch,
im Treffpunkt Steinbock (Steinbockstrasse 1)

Jeweils Dienstag, 18.9., 26.9. (Mi), 2.10., 16.10., 23.10., 13.11., 20.11., 28.11. (Mittwoch),
4.12., 11.12., 18.12.
von 12.10 – 13.45 Uhr, mit Lunch,
im Treffpunkt Steinbock (Steinbockstrasse 1)

Jeweils Dienstag, 18.9., 26.9. (Mittwoch), 2.10., 16.10., 23.10., 13.11., 20.11., 28.11. (Mittwoch), 4.12., 11.12., 18.12.,

Von 12.10 – 13.45 Uhr, mit Lunch,
im Treffpunkt Steinbock
(Steinbockstrasse 1)

«Mein Reich ist nicht von dieser Welt.» Christentum, Staat und Politik

Kirche und Staat: Das Kreuz auf der Bundeshauskuppel

Das Verhältnis des Christentums gegenüber staatlich-politischer Macht ist zwiespältig. Da ist auf der einen Seite die prinzipiell distanzierte Haltung gegenüber jeder Art der gesellschaftlichen Machtausübung, wie sie beispielsweise Jesus von Nazareth und die Propheten im Alten Israel äussern. Auf der anderen Seites des Spektrums ist die Zwei-Reiche-Lehre einzuordnen: Der antike Theologe Aurelius Augustinus und der Reformator Martin Luther verstehen die politischen Machtverhältnisse und ihre Repräsentanten als Teil der gottgewollten Schöpfungsordnung. Zu den explizit politisch-christlichen Bewegungen der neueren Zeit gehören der religiöse Sozialismus und die Befreiungstheologie, die auf Grundlage der Bergpredigt gesellschaftliche Reformen fordern. Ebenfalls vor dem Hintergrund des komplexen Verhältnisses des Christentums zum Staat wird bei Protestanten und Katholiken die Frage der adäquaten Organisationsform der Kirche (Freikirche oder Staatskirche) diskutiert.

Das Kolloquium wird sich u.a. mit folgenden Themen beschäftigen:
- Herrschaftskritik in den Prophetenbüchern
- Das Urchristentum und seine Haltung gegenüber dem römischen Imperium
- Die konstantinische Wende: Christentum als Staatsreligion
- Politische Theologie und theologische Politik in der Reformation
- Das Reich Gottes als politische Vision: Religiöser Sozialismus und Befreiungstheologie
- Gegen die Totalitarismen: Christliche Opposition im 20. Jahrhundert